Der Lebensphase des Sterbens haftet seit jeher und in fast allen Kulturen das Element der Unsicherheit, wenn nicht der Gefährdung an. Der Lebensphase des Sterbens haftet seit jeher und in fast allen Kulturen das Element der Unsicherheit, wenn nicht der Gefährdung an. Es ist ein ausgesprochen heißes Thema. Ausgelöst durch die Entwicklung in der Gesellschaft allgemein wie dem Verlust familiärer Bindungen, vermehrter Mobilität oder auch in der Medizin (unerwünschte Verlängerung menschlichen Lebens) ist beim Einzelnen offenbar zunehmend das Gefühl eines Autonomieverlustes entstanden und zugleich der Wunsch, die Dinge rechtzeitig zu regeln und in die Hand zu nehmen. Doch reichen die normalen Patientenverfügungen, um tatsächlich gut vorzusorgen? Tatsächlich lohnt sich ein zweiter Blick auf eine solche Verfügung, wie ihn das Buch des Juristen Thomas Klie und des Arztes und Leiters des Hospiz Stuttgart Johann-Christoph Student vornimmt. Die beiden Autoren zeigen Möglichkeiten und Nutzen bisheriger Patientenverfügungen, aber auch ihre Grenzen und Schwächen auf und erkunden Alternativmöglichkeiten. Sie gehen dabei von den Befürchtungen, Ängsten und Erwartungen der Betroffenen aus und bieten ganz konkrete Lösungsvorschläge an. Informiert wird auch über Schmerztherapien oder über Versorgung von Menschen, die im Wachkoma liegen. Hierzu gibt es einen enormen Informationsbedarf, der von den Autoren aufgegriffen wird. Schließlich hat ihr Buch das Ziel, die Autonomie des Menschen angesichts der letzten Lebensphase zu stärken und eine Sicherheit zu vermitteln, die auch in der Krise noch trägt. Das Buch schließt mit ganz konkreten, juristisch wie medizinisch sorgfältig geprüften Formulierungsvorschlägen für geeignete Vorausverfügungen.
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von Johann-Christoph Student, Thomas Klie
€ 9,90
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