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Gerontopsychiatrische Pflegeprobleme nehmen im professionellen Pflegealltag stetig zu. Es gibt viele Theorien, die hilfreich sind und die den Alltag demenzerkrankter Menschen positiv beeinflussen können. Wie können diese neuen Theorien in der Gerontopsychiatrie umgesetzt werden? Wie lässt sich der Alltag demenzerkrankter Menschen lebenswert gestalten? Welche Kenntnisse brauchen die Pflegekräfte? Was bedeutet ein lebenswerter Alltag für das Wohnumfeld, für die Pflegekräfte, für die Dienstzeiten? Dies sind Fragen, die sich heute fast jede Pflegekraft stellt, denn demenzerkrankte Bewohner bilden inzwischen die Mehrheit in den Altenheimen.

Die Autoren zeigen – an dem realen Beispiel des Caritas-Altenpflegeheims St. Vinzenz in Zörbig – wie sich das Konzept eines lebenswerten Alltags für demenzerkrankte Menschen umsetzen lässt: von der Idee über die ersten Konzepte bis zur gelungenen Realisation. Die Mitarbeiter des Altenpflegeheimes haben Schritt für Schritt ihre Vorgehensweise, ihre theoretischen Konzepte und praktischen Erfahrungen niedergelegt. Es ging um nichts weniger als eine erlebnis- und bedürfnisorientierte Betreuung für demenzerkrankte Menschen. Die Zörbiger Erfahrungen zeigen, wie sich theoretisches Wissen in ein praxisnahes Konzept gießen lässt, das alle Mitarbeiter umsetzen.

Dieses Buch bietet erstmals einen praktischen Ansatz und fundiertes Arbeitsmaterial für den Projektalltag. Es ist ein leicht lesbares Buch, dessen Inhalt sich auch in anderen Einrichtungen der stationären Altenpflege umsetzen lässt.

von Elisabeth Kasten, Carola Utecht, Marcus Waselewski

€ 26,90

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